Fensterbeleuchtung

In der Weihnachtszeit die Fenster zu beleuchten, hat im Erzgebirge eine lange Tradition. Zu Zeiten des Bergwerks wurden Schwibbögen in die Fenster gestellt, um de Bergarbeitern den Weg nach Hause zu zeigen. Diese waren oft tagelang unter der Erde ohne einen einzigen Strahl Sonnenschein oder Tageslicht. Daher wurden ihnen zu ehren die Fenster mit allerlei Leuchtmitteln geschmückt, um ihre schwere Arbeit zu würdigen.

Fensterbeleuchtung zu Weihnachten

Am Anfang wurde hauptsächlich Schwibbogen aus Holz und Metall in de Fenstern platziert, die typische Szenen aus dem Alltag der Bevölkerung zeigten. Dazu zählten die drei Haupterwerbsquellen im Erzgebirge: die Schnitzerei, das Klöppeln und natürlich das Bergwerk. Aber auch christliche Szenen wie Christi Geburt oder Kirchendarstellungen waren beliebt. Ebenso zierten viele Waldmotive die Leuchtbögen.

Bis heute hat sich die Tradition erhalten, in der Adventszeit die Fenster zu schmücken und zu beleuchten. Mittlerweile gibt es jedoch wesentlich mehr Möglichkeiten, Licht ins Dunkel zu bringen. Neben den immer noch sehr beliebten und gern genutzten Schwibbögen sind auch Fensterbilder zum Hängen, Lichterketten, Engel und Bergmann mit elektrischer Beleuchtung oder Lichterhäuser weit verbreitet.

Man hat also viele Möglichkeiten, seine Fenster in der Weihnachtszeit ordentlich zu schmücken und für eine angenehme Weihnachtsstimmung zu sorgen. Welche verschiedenen Möglichkeiten es zur Fensterdekoration gibt, finden Sie auf den Unterseiten dieser Seite.

Fensterbeleuchtung Spitzbogen Motiv Christi Geburt  Fensterbeleuchtung Weihnachtsstern rot  gelbLichterbogen aus Glas mit elektrischer Beleuchtung

Adventskranz
Beispielartikel

Echt erzgebirgische Fensterbeleuchtung

Schwibbögen mit einer besonderen Dreiecksform
für schmale Fenster.

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